Bayern verdoppelt Förderung für Richard-Strauss-Festival

Das Land Bayern wird seine Förderung des Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen verdoppelt. Das gab die neue bayerische Kultusministerin Marion Kiechle bei der Eröffnung des Festivals am 22. Juni in Garmisch-Partenkirchen bekannt. Das Festival, das sich diesem „bayerischen Komponisten von Weltrang und seinem Oeuvre“ widme sei in 30 Jahren eine wunderbare und erfolgreiche Tradition geworden, die aus dem Festivalkalender nicht mehr wegzudenken sei. „Wir sind stolz auf dieses Festival und werden auch in den nächsten Jahren dabei helfen, dieses Juwel in der Festivallandschaft zum Strahlen zu bringen. Deshalb hat der Freistaat Bayern ein starkes Zeichen gesetzt und seine Förderung mehr als verdoppelt“, sagte Kiechle.
„Meine große Anerkennung gilt dem neu berufenen Intendanten Alexander Liebreich, dem es auf faszinierende Weise geglückt ist, ein so anspruchsvolles und vielseitiges Festivalprogramm zusammenzustellen“, so die Ministerin weiter.

Das Richard-Strauss-Festival widmet sich 2018 besonders den zahlreichen thematischen und historischen Bezügen und Beziehungen zwischen Richard Strauss und anderen großen Komponisten. Auch räumlich schlägt das Festival diesmal einen großen Bogen: Von Garmisch-Partenkirchen mit der Alpspitz- und der Olympiahalle bis nach Kloster Ettal, wo zwei große Open-Air-Konzerte in der einmaligen Atmosphäre des Klosterhofs stattfinden.

Ministerin Kiechle betonte: „Es ist ein Kernanliegen bayerischer Kulturpolitik, unser vielfältiges Kulturangebot zu dezentralisieren und zu regionalisieren. Dieser Grundsatz ist auch im Bayerischen Musikplan ausdrücklich verankert. Deshalb fördern wir ganz gezielt Initiativen in den Regionen. Garmisch-Partenkirchen und das Richard-Strauss-Festival sind dafür ein gutes Beispiel.“

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