Bratschist verklagt Londoner Oper

Der Bratschist Chris Goldscheider verklagt die Londoner Oper Covent Garden auf Zahlung von Schadenersatz. Begründung: Das Theater sei dafür verantwortlich, dass 2012 während der Proben zu Wagners „Walküre“ sein Gehör einen irreversiblen Schaden genommen habe. Das berichtet die englische Presse. Die hinter Goldscheider sitzenden Blechbläser hätten einen Lärmpegel von bis zu 137 dB erreicht, was der Lautstärke eines startenden Flugzeugs entspricht. Das habe bei ihm einen "akustischen Schock" ausgelöst. Seine Karriere als Musiker damit sei ruiniert. Goldscheider gehörte dem Orchestr des Londoner Opernhauses seit 2002 an.
5-4-2016

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