Bayreuth ist immer für einen Ärger gut: Jetzt streiten der Leiter des Wagner-Museums und die Stadt vor Gericht

Parallel zur Wiedereröffnung des Richard-Wagner-Museums in Bayreuth nach fünfjähriger Renovierung am 26. Juli tragen der Leiter des Museums, Sven Friedrich, und die Stadt einen Rechtsstreit aus. Hintergrund sind zwei Abmahnungen, die der Museumsleiter von der Stadt im Frühjahr dieses Jahres erhalten hatte und gegen die er sich nun zur Wehr setzt. Über die Hintergründe der Abmahnungen drang bislang nichts an die Öffentlichkeit. Allerdings ist Friedrich als Leiter nicht unumstritten. Ein großes Versäumnis war es zum Beispiel, dass das Museum zum weltweit gefeierten 200. Geburtstag Wagners im Jahr 2013 wegen des Umbaus und der Sanierung geschlossen war.
Das neue Museum präsentiert sich jetzt in drei Gebäuden: In der Villa Wahnfried, dem ehemaligen Wohnhaus Richard Wagners, werden wie bisher Leben und Werk Wagners dokumentiert. Daneben wird erstmals auch das Siegfried-Wagner-Haus für die Öffentlichkeit geöffnet. Darin soll in einer Dauerausstellung die enge Verbindung zwischen den Nachfahren Wagners und  Adolf Hitler aufgearbeitet werden. In einem Neubau wird die Geschichte der Festspiele anhand von Bühnenbildmodellen und Kostümen thematisiert. Daneben wird es wie bislang auch Sonderausstellungen geben, die erste ist der Geschichte der Villa Wahnfried gewidmet, sie ist vom 27. Juli 2015 bis Januar 2016 zu sehen
7-7-2015

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