2. Streichquartett-Biennale in München mit spannenden Werken
Vier Weltklasse-Streichquartette bespielen vier Bühnen in der ehemaligen Kesselhalle des Bergson Kulturkraftwerks
(München, 14. Februar 2025) Nach dem großen Erfolg der Premiere 2022 in der Pinakothek der Moderne präsentiert Festival4 e.V. am 15. Februar die 2. Streichquartett-Biennale – diesmal im eindrucksvoll beleuchteten Atrium des Bergson Kunstkraftwerks. An vier inszenierten Bühnen erwartet das Publikum ein einzigartiges Erlebnis, bei dem vier Weltklasse Streichquartette moderne Streichquartettliteratur zelebrieren. Unterstützt von den Künstlerinnen Manuela Hartel und Mechthild Ackermann, die mit ihren außergewöhnlichen visuellen Arbeiten Raum und Klang mit einer weiteren Dimension bereichern, wird auch die 2. Biennale zu einem unvergesslichen Ereignis für alle Sinne.
Dieses außergewöhnliche Gipfeltreffen von vier international renommierten Streichquartette vereint zwei seit Jahrzehnten international gefeierte Ensembles, das casalQuartett und das Minguet Quartett, mit zwei herausragenden Exzellenz-Ensembles der jungen Generation: dem Malion Quartett und dem Moser String Quartet. Die beiden jüngeren wurden als kürzlich zu Botschaftern des Osaka International Chamber Music Competition gekürte Preisträger nach München eingeladen.
Programmatisch richtet die 2. Streichquartett-Biennale den Blick auf die „Macht der Musik als universelle Sprache, die Menschen und Nationen verbindet, Brücken baut und Visionen teilt“. Ein Programmfokus des Minguet Quartetts liegt mit „Blossoming“ für Streichquartett – dahinter steht das Aufblühen der Lotusblüte, als japanisches Freiheitssymbol –, auf dem 70. Geburtstag des renommierten japanischen Komponisten Toshio Hosokawa.
Außerdem stellen sie ein Frühwerk, den kurzen Scherzosatz von Arnold Schönberg vor. Das Schweizer casalQuartett spricht mit Pēteris Vasks Streichquartett Nr. 3 eine ganz aktuelle außermusikalische Frage an, die „Möglichkeit von Frieden auf der Welt“, die der Lette bereits 1995 in seinem Werk thematisiert.
Mit „Source Code“ der jungen erfolgreichen US-Amerikanischen Komponistin Jessie Montgomery, deren Werk auf eine Melodie schwarzer Spirituals basiert, und Henri Dutilleux „Ainsi la nuit“ erwarten wir nun schon zum zweiten Mal das Malion Quartett bei der Biennale. Um nächtliche Vexierbilder geht es auch in György Ligetis Streichquartett Nr. 1 („Métamorphoses nocturnes“) mit dem sich das Moser String Quartet erstmalig in München vorstellt.
Beginn 19 Uhr, Einlass 18 Uhr. Infos und Karten unter https://www.vdsq.de/festival-4



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