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    99% Platzausnutzung bei den Salzburger Festspielen 2026 – die Bilanz

    News

    Die Salzburger Festspiele ziehen eine überaus erfolgreiche Bilanz für den Sommer 2026

    (Salzburg, 28. August 2026) In zwei Tagen gehen die 106. Salzburger Festspiele nach 172 Aufführungen in 45 Tagen an 19 Spielstätten sowie 37 Vorstellungen im Jugendprogramm „jung & jede*r“ zu Ende. Für die insgesamt 209 Vorstellungen wird eine Auslastung von über 99% erwartet. Die Festspiele werden bis 30. August mehr als 261.300 Gäste aus 84 Ländern, davon aus 44 außereuropäischen Nationen besucht haben. Österreich, Deutschland, USA, Schweiz, Japan, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Südkorea führen das Ranking der Länder an. Hinzu kommen über 60.000 Besucher·innen der Siemens Festspiel Nächte und der Open Air-Veranstaltungen des Fests zur Festspieleröffnung.

    „Die Salzburger Festspiele 2026 blicken auf einen überaus erfolgreichen Sommer zurück, der mit einem außerordentlichen künstlerischen Programm auch kaufmännisch alle Erwartungen übertreffen wird. In der Oper, im Konzert und im Schauspiel standen klassisches Repertoire sowie moderne Werke und Uraufführungen nebeneinander, Wiederbegegnungen hatten ebenso ihren Platz wie Neuentdeckungen. Das Publikum nahm das Programm begeistert an und feierte ‚seine‘ Künstlerinnen und Künstler nach nahezu jeder Vorstellung mit stehenden Ovationen. Wir sind all den Menschen dankbar, die die Festspiele heuer einmal mehr zu einem einzigartigen Erlebnis gemacht haben – und auch den Zuschauerinnen und Zuschauern, die den Salzburger Festspielen so treu verbunden sind“, so das Direktorium, Kristina Hammer, Karin Bergmann, Lukas Crepaz.

    Neun Opernproduktionen: Die Neuinszenierungen Carmen, Ariadne auf Naxos und Saint François d’Assise, die Wiederaufnahme Il viaggio a Reims und die Neueinstudierung Così fan tutte wurden szenisch aufgeführt. Lucio Silla wurde semiszenisch realisiert. Passion, Werther und Der Prinz von Homburg fanden konzertant statt. Die anlässlich des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze aufgeführte Oper Der Prinz von Homburg war eine der wenigen Möglichkeiten, 2026 ein Musiktheater-Werk von Henze zu erleben.

    In der Sparte Konzert fanden 84 Aufführungen statt. Davon entfielen acht Konzerte sowie die konzertant aufgeführte Oper Passion auf die Reihe Ouverture spirituelle, die in diesem Jahr mit dem Thema „Miserere“ überschrieben war. Neun Konzerte bildeten die diesjährige Reihe Hommage à GYÖRGY KURTÁG und vier Konzerte waren mit Visions de MESSIAEN gezeichnet. Mit Francesca Verunelli begann eine neue Reihe von Porträtkonzerten zeitgenössischer Komponist·innen.

    Im Schauspiel waren neben der Wiederaufnahme des Jedermann die Uraufführungen Schnee von gestern, Schnee von morgen von Peter Handke und Unter Tieren von Elfriede Jelinek, die Neuinszenierungen Faust I und Der Menschenfeind sowie die Gastspiele De Profundis und Europa zu sehen. Außerdem standen mit Peter Handkes Wunschloses Unglück, Elfriede Jelineks Winterreise und Ingeborg Bachmann. Wer? drei Lesungen auf dem Programm.

    Ehrungen für Bartoli und Argerich: Festspielnadel mit Rubinen

    Mit der Festspielnadel mit Rubinen wurde Cecilia Bartoli nach ihrer Geburtstags-Galavorstellung von Rossinis Il viaggio a Reims ausgezeichnet. 1993 trat sie erstmals bei den Salzburger Festspielen auf und lenkt seit 2012 die Salzburger Festspiele Pfingsten. Martha Argerich, die den Salzburger Festspielen seit ihrem ersten Auftritt 1971 verbunden ist, bekam nach ihrem Konzert mit Renaud Capuçon am 21. August ebenfalls die Festspielnadel mit Rubinen verliehen.

    28. August 2026/0 Kommentare/von Robert Jungwirth
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