Vorwürfe gegen Intendant Gustav Kuhn

Mitarbeiter der Tiroler Festspiele Erl haben Vorwürfe gegen den Intendanten des Festivals Gustav Kuhn erhoben. Es gebe eine zum Teil schikanöse Umgangsweise mit dem künstlerischen Personal und sexuelle Belästigungen. Das berichtet unter anderem der ORF und spricht von „massiven Vorwürfen“. Die anonym geäußerten Anschuldigungen wurden zunächst durch einen Tiroler Blogger öffentlich (dietiwag.org) und sollen nun rechtlich aufgeklärt werden. Dazu ist es aber erforderlich, dass sich die Betroffenen aus der Anonymität wagen und Anklage erheben. Für die Aufarbeitung der Vorwürfe will sich auch die Organisation Art but Fair einsetzen, die die Erler Festspiele bereits seit Jahren beobachtet. Die Festspiele Erl und Gustav Kuhn haben die Vorwürfe als unbegründet und unwahr zurückgewiesen.

Hier der Fernsehbericht des ORF http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13967441/Tiroler-Festspiele-Massive-Vorwuerfe-gegen-Leiter-Kuhn/14253056
Und hier ein Interview mit Johannes Schatz von Art but Fair auf BR-Klassik: https://www.br-klassik.de/audio/art-but-fair-zeigt-tiroler-festspiele-erl-gustav-kuhn-an-100.html

Kommentar:

Falls sich die Vorwürfe gegen den Dirigenten und Festivalleiter Gustav Kuhn erhärten, muss es selbstverständlich ein strafrechtliches Verfahren gegen ihn geben. Es bedarf also einer schnellen Aufklärung und Anklageerhebung – auch um das Ansehen des Festivals nicht weiter zu beschädigen. Bis dahin sollte Kuhn aus Rücksicht auf das Festival seine Geschäfte ruhen lassen. Die Verantwortlichen des Festivals haben Verantwortung zu übernehmen und müssen ein Zeichen setzen. (rj)

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