Valery Gergiev bleibt bis 2025 in München

(München, 30. Januar 2018) Valery Gergiev will seinen Vertrag bei den Münchner Philharmonikern bis zum Jahr 2025 verlängern. Das melden Münchner Zeitungen. Ursprünglich wäre der Vertrag des 64-jährigen russischen Dirigenten mit dem Münchner Orchester 2020 ausgelaufen, beide Seiten zeigten sich aber an einer Fortsetzung der guten Zusammenarbeit, die seit 2015 besteht, interessiert. Eine entsprechende Vorlage werde dem Münchner Stadtrat am 21. Februar zu Abstimmung vorgelegt, heißt es. Kulturreferent Hans-Georg Küppers und Bürgermeister Dieter Reiter hätten sich für eine Verlängerung ausgesprochen.

Für die Münchner Philharmoniker ist die Verlängerung doppelt erfreulich. Nicht nur kann Gergiev seine Arbeit mit dem Orchester nun verstetigen und seine Handschrift noch mehr deutlich machen, zum anderen fällt die Verlängerung in eine Phase, in der die Musiker aus der Philharmonie ausziehen und in ein Provisorium in Sendling – eine eigens dafür gebaute Holzhalle – umziehen werden, weil die Philharmonie nun endlich renoviert und akustisch verbessert wird. 2020 ist das geplant.

Zumindest zwei der drei Münchner Spitzenorchester haben nun für die nächste Zukunft sehr gute Perspektiven. Gergiev bei den Philharmonikern, Wladimir Jurowski an der Bayerischen Staatsoper als möglicher Nachfolger von Kirill Petrenko – nur für Mariss Jansons beim BR gibt es noch keine (öffentliche) Nachfolgeoption. Jansons Vertrag läuft bis 2021, er ist seit 2003 Chefdirigent des Symphonieorchesters des BR.

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