Rundfunkklangkörper brauchen Schutz und Förderung

Deutscher Musikrat fordert den Erhalt der Rundfunkklangkörper 

(Berlin, 17. November 2017) Der Deutsche Musikrat fordert die Ministerpräsidenten der Länder auf, den Erhalt und die Weiterentwicklung der Rundfunkklangkörper zu befördern.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um Einsparungen und strukturelle Veränderungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird auch über Rolle der Rundfunkklangkörper diskutiert. Vor dem Hintergrund der geforderten Einsparungen und der erneuten Befassung der Ministerpräsidenten am 15. März 2018 besteht die Gefahr, dass durch sachverzerrende Beiträge in der öffentlichen Meinungsbildung Schaden für die Kulturelle Vielfalt entsteht.

Der Generalsekretär des Deutschen Musikrates Prof. Christian Höppner sagte dazu: „Die Orchester, Chöre und Bands der ARD prägen entscheidend das Unverwechselbarkeitsprofil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die künstlerische Exzellenz der Rundfunkklangkörper gepaart mit ihrem hohen Engagement in der Musikvermittlung sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Wer Hand an diese weltweit bewunderten Ensembles legt, wie es aus mancher Staatskanzleistube tönt, läutet den Anfang vom Ende des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein. Zudem wäre es verrückt, wenn der erfolgversprechende Bewerbungsprozess der Deutschen Theater- und Orchesterlandschaft für die internationale UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes durch populistische ‚Taktierer‘ beeinträchtigt würde.“

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.