Programm der Salzburger Festspiele 2018

Vorstellung des Programms in Salzburg

(Salzburg, 8. November 2018) Die Salzburger Festspiele stellten heute in Salzburg ihr Programm für den Sommer 2018 vor. Sie stehen unter dem Motto „Leidenschaft und Ekstase“. Insgesamt präsentieren die Salzburger Festspiele vom 20. Juli bis zum 30. August 206 Aufführungen an 18 Spielorten, darunter neun Neuinszenierungen bei Oper und Schauspiel. Fünf Opernneuinszenierungen wird es geben, zwei weitere Opern werden konzertant aufgeführt.

Regisseur Romeo Castellucci wird das nach Meinung des Festspielintendanten Markus Hinterhäuser „schockierendste Stück der Opernliteratur“ „Salome“ von Richard Strauss inszenieren, Franz Welser-Möst dirigiert. Mariss Jansons dirigiert die Wiener Philharmoniker, Hans Neuenfels inszeniert Tschaikowskis „Pique Dame„. Krzysztof Warlikowski inszeniert mit Kent Nagano am Pult Hans Werner Henzes „Bassariden“, die 1966 in Salzburg uraufgeführt wurden.

Weitere Premieren sind: Mozarts „Zauberflöte„, inszeniert von der Regisseurin Lydia Steier mit Constantinos Carydis als Dirigenten, und Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ mit William Christie und seinem Orchester Les Arts Florissants sowie Regisseur und Choreograf Jan Lauwers und Needcompany.

Konzertante Opern:

Als Hommage an Gottfried von Einem anlässlich seines 100. Geburtstages ist seine Oper „Der Prozess„, basierend auf Kafkas Roman und 1953 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt, zu hören. Von Einem war Mitglied des Festspieldirektoriums. Er hat für die zeitgenössische Oper im Programm gekämpft. Es war ihm ein Anliegen, die Salzburger Festspiele als Plattform für die Kunst der Zeit zu machen. HK Gruber dirigiert das ORF-Radiosymphonieorchester Wien in der Felsenreitschule.

Plácido Domingo, Javier Camarena, Stanislav Trofimov und Festspieldebütantin Aida Garifullina sind die Besetzung für „Les Pêcheurs de perles“ von Georges Bizet im Großen Festspielhaus. Patrick Fournillier leitet das Mozarteumorchester Salzburg und den Philharmonia Chor Wien.

Konzerte:

Teodor Currentzis und sein Ensemble musicAeterna (Chor und Orchester) werden einen Zyklus aller Beethoven-Symphonien aufführen.

Die ursprüngliche geplante Wiederaufnahme von Verdis «Aida» mit Anna Netrebko musste abgesagt werden, denn weder Netrebko noch Dirgent Riccardo waren verfügbar. Die Sängerin wird aber gegen Ende der Festspiele einen Liederabend im Großen Festspielhaus geben.
Kirill Petrenko wird sein Debüt als Dirigent in Salzburg geben – mit den Berliner Philharmonikern, Simon Rattle wird mit seinem neuen Orchester, dem London Symphony zu hören sein.

Weitere Informationen unter: www.salzburgerfestspiele.at

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