Nigel Kennedy überlegt wegen des Brexits nach Berlin zu ziehen

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In einem Brief auf Xing-News zeigt sich der Geiger Nigel Kennedy enttäuscht und zornig über den bevorstehenden Brexit, der dem Land seiner Meinung nach nichts bringen wird. „Ich bin von diesem ganzen Szenario wirklich peinlich berührt. Es ist doch ein Trauerspiel für diese Gesellschaft, dass Menschen so vorurteilsbeladen sein können gegenüber anderen Menschen, mit denen uns so viel verbindet!

Die Mitgliedschaft in der EU habe nichts mit den Problemen in Großbritannien zu tun, vielmehr resultierten die Probleme aus der ungerechten Verteilung von Reichtum in der Gesellschaft. Schuld sei das Modell des Kapitalismus, der Arbeitsplätze in Großbritannien vernichtet habe, so Kennedy.

Leider mache sich die Neigung, nur an sein eigenes Land zu denken, dieser neue Nationalismus, in immer mehr Ländern Europas breit. „Es scheint ein Trend zu sein, um sich herum wieder Mauern aufzubauen. Europa droht eine langsame Zersplitterung, denn andere Länder könnten Großbritannien folgen – oder doch zumindest den Gedanken der Zusammenarbeit aufgeben.“

Deshalb denke der Geiger darüber nach, sein Haus in London zu verkaufen und nach Berlin zu ziehen.

Der gesamte Text ist hier nachzulesen: https://www.xing.com/news/klartext/ich-uberlege-wegen-des-brexits-nach-berlin-zu-ziehen-

 


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