Mariss Jansons provoziert mit Äußerung über Dirigentinnen

Mariss Jansons, Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, hat sich in einem Interview mit der englischen Zeitung „The Telegraf“ abfällig über Dirigentinnen geäußert. Auf die Frage, was er davon halte, die es jetzt vermehrt auch Dirigentinnen gebe, sagte er: „It’s not my cup of tea“. Wörtlich sagte Jansons: “Well, I don’t want to give offence and I am not against it, that would be very wrong. I understand the world has changed, and there is now no profession that can be confined to this or that gender. It’s a question of what one is used to. I grew up in a different world, and for me seeing a woman on the podium… well, let’s just say it’s not my cup of tea.”

Musiker haben sich in den sozialen Medien entrüstet über Jansons Äußerung gezeigt. So twitterte der Komponist Michel van der Aa: “Well, sexist conductors that are only interested in geriatric repertoire aren’t my cup of tea. Make room for the future.”

Heute wird Jansons für seine Verdienste als Dirigent mit der Goldmedaille der The Royal Philharmonic Society in London ausgezeichnet.

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