Mannheim und Frankfurt sind Opernhäuser des Jahres, Petrenko ist wieder Dirigent des Jahres

In der alljährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt wurden die Opernhäuser in Frankfurt und Mannheim zu Opernhäusern des Jahres gewählt. "Es werden damit zwei Häuser gewürdigt, die sich durch eine von ihren Intendanten Bernd Loebe und Klaus-Peter Kehr über Jahre hin konsequent gepflegte Ensemblekultur sowie eine Spielplangestaltung zwischen Tradition und Innovation auszeichnen, bei der die Entwicklung der hauseigenen Kräfte im Mittelpunkt steht", heißt es in der Begründung.
Die 50 Musikkritiker der Jury zeichneten außerdem Generalmusikdirektor Kirill Petrenko bereits zum vierten Mal als „Dirigent des Jahres“ aus. Zum zweiten Mal in Folge ging der Titel „Orchester des Jahres“ an das Bayerische Staatsorchester. „Sängerin des Jahres“ wurde Marlis Petersen für ihre Lulu in Alban Bergs gleichnamiger Oper, die in der vergangenen Spielzeit an der Staatsoper Premiere hatte. Ebenfalls für eine Produktion der Bayerischen Staatsoper, nämlich Puccinis Manon Lescaut, wurde Hans Neuenfels als „Regisseur des Jahres“ ausgezeichnet.
Die Oper Stuttgart freut sich über drei Auszeichnungen: Die Neuproduktion Jakob Lenz (Musikalische Leitung: Franck Ollu, Regie: Andrea Breth) von Wolfgang Rihm wurde mit dem Titel „Aufführung des Jahres“ prämiert. Der österreichische Bariton Georg Nigl wurde für seine Interpretationen der Titelpartie in Jakob Lenz mit dem Prädikat „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet. Das Kritikervotum in der Kategorie „Wiederentdeckung des Jahres“ fiel auf die Oper Berenike, Königin von Armenien (Il Vologeso) des Stuttgarter Hofkapellmeisters Niccolò Jommelli (Musikalische Leitung: Gabriele Ferro, Regie: Jossi Wieler und Sergio Morabito).
30-9-2015

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