Interpretationen im Vergleich: "L'Orfeo" von Monteverdi

Die Sendung "Interpretationen im Vergleich" auf BR-Klassik widmet sich am 21. Juni, 20.03 Uhr, Claudio Monteverdis Oper "Orfeo".
Im Jahr 1607 komponierte Monteverdi seinen "Orfeo", der bis heute vielen als das erste vollgültige Beispiel der Gattung gilt. Der Orpheus-Mythos behandelt die Macht der Musik, die sogar die Herrscher der Unterwelt zu Tränen rührt. So gelingt es Orpheus mit seinem Gesang, seine verstorbene Geliebte Euridike ins Leben zurückzuholen – jedoch nur für kurze Zeit. Wie Monteverdi Handlung, Musik und Gesang zu einer faszinierend suggestiven Einheit fügt, wurde beispielhaft für viele Opern danach. Doch kann man sich der "Favola in musica" nur mit dem Wissen um die historischen Instrumente und Spielweisen wirklich annähern. Maßgeblich für die Renaissance des "Orfeo" war deshalb die Originalklangbewegung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Interpretationsvergleich von Robert Jungwirth gibt einen Überblick über ausgewählte Gesamtaufnahmen des Werks.
Aufnahmen mit Jordi Savall, John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Emmanuelle Haïm, Rinaldo Alessandrini, René Jacobs und anderen.
20-6-2016

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