Dorny und Jurowski in München vorgestellt

,

Das neue Leitungsteam der Bayerischen Staatsoper wurde heute in München vom Kulturminister vorgestellt

(München, 12. März 2018) Als „zwei große Meister“ begrüßte Bayerns Kulturminister Ludwig Spaenle heute die beiden zukünftigen Chefs der Bayerischen Staatsoper Serge Dorny und Vladimir Jurowski im Kulturministerium in München. Im Herbst 2021 werden sie das Opernhaus von Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko übernehmen.

Ein Glücksfall für München, ohne Frage. Dorny, der als langjähriger Leiter der Oper Lyon 2017 mit dem Titel „Opernhaus des Jahres“ geehrt wurde, ist einer der findigsten und kreativsten Opernchefs, die es derzeit gibt, und Jurowski, der sehr erfolgreich als Operndirigent u.a. in Paris, Glyndebourne, Venedig oder an der Met gearbeitet hat, zudem Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra und des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin ist, ist einer der begabtesten jüngeren Operndirigenten weltweit. In München dirigierte er an der Staatsoper sehr erfolgreich die Neuinszenierung von Prokofjews Oper „Der feurige Engel“ in der Saison 15/16.

Beide Künstler bedankten sich für das Vertrauen, das ihnen in München entgegengebracht wird und betonten, wie sehr sie es als Ehre und Herausforderung empfinden, für dieses bedeutende und traditionsreiche Haus arbeiten zu dürfen. Dorny machte auch klar, dass es ihm darum gehen wird, nicht nur die Tradition zu bewahren, sondern auch die Zukunft zu sichern und sie in neuen Werken zu reflektieren. Die „Erweiterung des Repertoires“ sei ihm ein besonderes Anliegen. Dennoch werde er sein Modell von Lyon nicht einfach auf München übertragen, sondern eine eigene Ästhetik für das Haus entwickeln. Mehr war den beiden noch nicht zu entlocken. Nur soviel: Im Frühjahr 2021 wird Jurowski einen neuen „Rosenkavalier“ in München dirigieren, Regie: Barrie Kosky (noch geplant von Nikolaus Bachler).

Werbung

 

 


0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.