Bernd Feuchtner wird Präsident der Deutschen Schostakowitsch-Gesellschaft

Bernd Feuchtner ist zum neuen Präsidenten der Deutschen Schostakowitsch-Gesellschaft e.V. wurde in Berlin gewählt worden. Der Publizist, Musikwissenschaftler und ehemaliger Operndirektor löst den Komponisten Krzysztof Meyer ab, der die Gesellschaft seit 2009 leitete und nicht mehr kandidierte. Die Gesellschaft wurde 1990 gegründet und hat neben vielfältigen anderen Aktivitäten 18 wissenschaftliche Symposien zum Themenbereich um Schostakowitsch veranstaltet, deren Ergebnisse in den bisher 11 Bänden der Schostakowitsch-Studien veröffentlicht wurden. Dem neuen Vorstand gehören außerdem an Elisabeth von Leliwa, Ronald Freytag, Reimar Westendorf und Karlheinz Schiedel.

Biografien des neuen Vorstandes:

Bernd Feuchtner, Präsident: Dr. phil., lebt als freier Autor in Berlin. Zehn Jahre lang war er als Operndirektor und Chefdramaturg in Heidelberg, Salzburg und Karlsruhe tätig. Davor war er zwanzig Jahre lang einer der profiliertesten Musik- und Tanzjournalisten, als Redakteur bei Tagesspiegel und Opernwelt, frei u. a. bei Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche, HR, SWR. Lehraufträge erhielt er in Frankfurt, Berlin, Heidelberg, Salzburg und Karlsruhe.
Buchveröffentlichungen:
„…Und Kunst geknebelt von der groben Macht…“ Dimitri Schostakowitsch – Künstlerische Identität und staatliche Repression. Frankfurt 1986, 3Hofheim 2017
Rudolf Barschai: Leben in zwei Welten. Hofheim 2015
Not, List und Lust – Schostakowitsch in seinem Jahrhundert. Hofheim 2017
Deutschstunde 1968 – Protokolle eines Schülers. Berlin 2018

Ronald Freytag, Vizepräsident: Dr. rer. nat., geboren in der Musikstadt Sondershausen/Thüringen. Studium der Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, derzeit tätig als Prof. für Psychologie und Kanzler der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft HMKW Berlin/Köln/Frankfurt.

Elisabeth von Leliwa, Vizepräsidentin: studierte Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Berlin und Köln. Ab 1987 war sie als Dramaturgin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker tätig, von 2003 bis 2012 in leitender Funktion. Seit 2012 arbeitet sie als selbstständige Beraterin, Coach und Dozentin (u. a. an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf). Im selben Jahr begann ihre Mitarbeit im Pilotprojekt Auf Flügeln der Musik – Konzerte für Menschen mit Demenz, das 2014 von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien mit dem BKM-Preis Kulturelle Bildung ausgezeichnet wurde. Seitdem bilden innovative musikalische Angebote für Menschen mit Demenz einen wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit. www.von-leliwa.com

Reimar Westendorf, Schriftführer: aufgewachsen in Lübeck, studierte Schulmusik, Musiktheorie und Germanistik in Berlin. Er arbeitete 1988-2001 als Klavier- und Musiktheorielehrer an den Musikschulen in Berlin-Tempelhof und -Schöneberg, ist seit 2001 im Schuldienst und arbeitet derzeit als Studienrat am Beethoven-Gymnasium in Berlin-Steglitz. 1995 übersetzte er die Glikman-Briefe Schostakowitschs (Dmitri Schostakowitsch, Chaos statt Musik? Briefe an einen Freund, Berlin 1995) und zwei Mahler-Monographien von Iwan Sollertinski (in: Iwan Sollertinski, Gustav Mahler – Der Schrei ins Leere, Berlin 1996). Seit 1989 arrangiert er für die A-cappella-Formation „Die Terzenbrecher“, mit der er in div. Programmen auftritt (CD-Produktionen 1997, 2001).

Karlheinz Schiedel, Beisitzer: arbeitet als Journalist in Freiburg im Breisgau (und beschäftigt sich seit seiner frühesten Jugend mit Leben und Werk Dmitri Schostakowitschs).

Kontakt: info@schostakowitsch.de

 

 



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