ARD-Musikwettbewerb bis 2024 verlängert

Bei ihrer Sitzung in München haben die Intendantinnen und Intendanten der ARD beschlossen, den ARD-Musikwettbewerb auch weiterhin in bewährter Form zu organisieren. Der aktuelle Vertrag, der Ende 2020 ausläuft, wird vorzeitig bis 31. Dezember 2024 verlängert, um eine größere Planungssicherheit zu gewährleisten. Der Wettbewerb ist in München beheimatet und wird federführend vom BR durchgeführt.
Der Internationale Musikwettbewerb der ARD zählt auch wegen der nachhaltigen Förderung der jungen Künstler zu den wichtigsten Projekten der Kulturförderung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und rangiert international in der absoluten Spitzengruppe. Mit vier wechselnden Kategorien pro Wettbewerbsjahr ist er der größte und einer der renommiertesten Musikwettbewerbe der Welt. Rund 90 Prozent der Teilnehmer kommen aus dem Ausland. Seit 1952 sind 896 Preisträger aus dem Wettbewerb hervorgegangen.

Martin Wagner, Hörfunkdirektor des BR:
„Die ARD betreibt mit diesem Wettbewerb Nachwuchsförderung auf allerhöchstem Niveau und unterstreicht ihren Stellenwert als Bildungseinrichtung und Kulturinstitution sowie als unverzichtbarer Förderer der klassischen Musik in Deutschland und weltweit. Besonders freut mich, dass wir 2017 mit 640 Bewerberinnen und Bewerbern aus der ganzen Welt erneut einen Rekord gebrochen haben und Jahr für Jahr ein breites Publikum für klassische Musik begeistern können, ob vor Ort, in unseren linearen Radio- und Fernsehprogrammen oder im Netz.“

Seit 2010 übertragen die Kulturwellen der ARD und Deutschlandfunk Kultur das Abschlusskonzert live oder zeitversetzt. Hinzu kommt eine breite TV-Berichterstattung im Ersten, den dritten Programmen sowie bei 3sat, über den gesamten Wettbewerbszeitraum hinweg.

Sprungbrett für die internationale Karriere

Für viele Künstler war München das Sprungbrett zur internationalen Karriere. So finden sich unter den Preisträgern z.B. das Quatuor Ébène und das Armida Quartett, die Cellisten Sol Gabetta und Julian Steckel, der Bratschist Antoine Tamestit, die Flötisten Magali Mosnier und Sébastian Jacot, die Hornisten Přemysl Vojta und Marc Gruber,
die Harfenistin Anneleen Lenaerts, der Kontrabassist Michael Karg, die Fagottistin Sophie Dartigalongue, und viele mehr.

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