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Arcis-Vocalisten präsentieren zwei Orfeo-Opern in München


Am Donnerstag, 25. Mai, präsentieren die Arcis-Vocalisten um 19 Uhr Glucks „Orfeo“. Monteverdis „L’Orfeo“ erklingt am selben Ort, ebenfalls um 19 Uhr, am Sonntag, dem 28. Mai. In beiden Konzerten spielt das Barockorchester „L’Arpa festante“ auf alten Instrumenten. Es dirigiert der Leiter der Arcis-Vocalisten, Thomas Gropper.
Claudio Monteverdi und Christoph Willibald Gluck: sie trennen gut zweihundert Jahre. Aber sie werden geeint durch zwei Opern über denselben Stoff, die jede auf ihre Weise die Musikgeschichte geprägt hat: Orfeo. Die Arcis Vocalisten München bieten die Gelegenheit, beide Opern, Glucks „Orfeo ed Euridice“ und Monteverdis „L’Orfeo“ in der Himmelfahrtskirche in München-Sendling in kurzem Abstand hintereinander zu hören.

Zu den Solisten gehören der Countertenor Franz Vitzthum, einst Mitglied der Regensburger Domspatzen, als Orfeo in Glucks Oper und der Tenor Georg Poplutz, Schüler von Christoph Prégardien, in der Titelpartie in Monteverdis Werk. Die Münchner Sopranistin Anna Karmasin singt die Euridice. Außerdem wirken mit Christian Rathgeber (Tenor), Andreas Pehl (Countertenor), Regine Jurda (Alt) sowie Raphael Sigling (Bass), allesamt ausgewiesene Spezialisten und viel beschäftigt im Bereich Alte Musik.

Zu beiden Werken gibt Thomas Gropper jeweils um 18 Uhr eine Einführung.
Der in München beheimatete Chor „Arcis-Vocalisten“ wurde 2005 von dem Sänger und Dirigenten Thomas Gropper gegründet. Er hat an die 80 weitgehend professionell ausgebildete Sängerinnen und Sängern. Die Besetzungen passen die „Arcis-Vocalisten“ den Anforderungen der jeweiligen Werke an. Der Chor ist der historischen Aufführungspraxis verpflichtet und tritt regelmäßig mit dem Barockorchester „L’Arpa festante“ auf.
Informationen und Kartenbestellungen unter: www.muenchenticket.de/search.jsp?text=Arcis+Himmelfahrtskirche