2008 Wagnerinnen Vertrag

Sieben Jahre für die Wagner-Sisters

Der Vertrag für Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier als Leiterinnen der Bayreuther Festspiele soll auf sieben Jahre befristet werden

(Bayreuth, 8. Januar 2009) Zunächst sieben Jahre sollen Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier die Geschicke der Bayreuther Festspiele lenken. Das berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Mittwoch. Der Verwaltungsrat der Bayreuther Festspiele habe verlauten lassen, dass die Vertragsentwürfe mit den beiden Halbschwestern entsprechend abgestimmt worden seien. Mit der zeitlichen Befristung soll wohl verhindert werden, dass nochmals lebenslange Vertragsansprüche entstehen, wie das im Fall von Wolfgang Wagner der Fall war. Wagner war im August 2008 auf massiven Druck der Gesellschafter von seiner Funktion als Leiter der Festspiele zurückgetreten. Die siebenjährige Vertragsbindung lasse den Urenkelinnen Richard Wagners genug Zeit, um künstlerische Ziele zu verwirklichen und den Bayreuther Festspielen neue Impulse zu geben.

Die Festspiele gaben am Montag bekannt, dass der Spielplan und die Besetzungen „für die nächsten Jahre“ bereits fest stehen. Auch soll es wieder eine öffentliche Live-Übertragung einer Operninszenierung geben. Bayreuths Oberbürgermeister Michael Hohl gab bekannt, es werde bei der zweiten Festspielnacht im August 2009 voraussichtlich „Tristan und Isolde“ auf einer Großleinwand auf dem Volksfestplatz gezeigt. Auch das Konzept für das Wagner-Jubiläum im Jahr 2013 – Wagners 200. Geburtstag – stehe so gut wie fest, sagte Hohl am Mittwoch in Bayreuth. Einzelheiten sollen im Frühjahr bekanntgegeben werden.

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